Dienstag, 3. Mai 2016

Hauskaa vapua!

Mit dem Vappufest in Helsinki verhält es sich so ähnlich wie mit dem Karneval in Köln. Man kommt daran nicht vorbei, es sei denn, man verlässt vorsätzlich die Stadt. Ich persönlich fände das sehr schade, denn beide Festlichkeiten sind ein nötiger Ausnahmezustand, ohne welchen die jeweilige Stadt nicht dieselbe wäre. An Vappu liegen Frühling, Leichtigkeit und Neuanfang in der Luft. Jedem geht irgendwie das Herz auf, und so lassen sich die Finnen einmal ganz von ihrer losgelösten Seite blicken. Das steckt an. 

Negroni á la Karri. 
Die Profi-Picknicker.
Entspannte Stimmung im Kaivopuisto.

Das feiernde Jungvolk.

Abends am Hafen.

In den Straßen unseres Viertels.


Winterrücks

Nun hat der Winter längst das Weite gesucht, und ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen etwas von meinen mitunter auch schönen Erlebnissen der letzten Monate festzuhalten. Ich will ganz ehrlich sein. Es ging nicht. Und nichts von dem, was ich vor hatte in Worte zu fassen, fühlte sich richtig an. Vielleicht lässt es sich rückblickend mit jahreszeitlich bedingtem Stimmungstief, persönlicher Sinnkrise oder Weltschmerz durchzogener Endzeitstimmung betiteln. Schwer zu sagen. Jedenfalls war mir lange nur danach zumute mich auf dem Sofa zusammenzurollen und stillschweigend dem womöglich nahenden Weltuntergang zuzusehen. Es lag ein dramatischer Zeitenwandel in der Luft, der mich in eine Art Schockzustand versetzte. Und egal, was mir widerfuhr, es wollte einfach nicht werden. Mittlerweile habe ich mich wieder einigermaßen gefangen. Und so sollen die angenehmen Seiten meiner Winterzeit nicht gänzlich ohne Bild und Kommentar bleiben.


Januar. Winterstarre.

Tieftemperaturen.
Der Himmel über Helsinki.


Februar. Winterurlaub.

Das Kolumba in Köln.

Tübingen mit Elena und Michel.

Skiurlaub im Hochschwarzwald.
Deftiges Abendessen.
Schauinslandbahn..

Ein Abstecher nach Freiburg.

Auf dem Strasbourger Münster.

Technik Museum Speyer.

Heisse Schoki schlürfen mit 
Fritz, Mareile und Stefan in 
Düsseldorf.


März. Ostern ohne Istanbul.


Blick auf die Stockholmer Altstadt.
Kochen bei Freunden in Hemmesta. 
Marcel Duchamp.


April. Wiederbelebungsmaßnahmen.

Vernebeltes Frühlingserwachen.


Samstag, 16. Januar 2016

Winterwunderstadt Vilnius

Anfang Januar bereisten Karri und ich das wunderschöne Vilnius. Uns war lange nicht bewusst, wie einfach und schnell wir von Helsinki aus dorthin gelangen. Man fliegt nur 45 Minuten und kommt sich vor wie in einer anderen Welt. Und das meine ich nur im besten Sinne. Vilnius ist eine schmucke Stadt, die mich oft sehr überrascht hat. Ich wusste z.B. nicht, dass es dort über 50 Kirchen gibt, die - oft im barocken Stil erbaut - eine ganz eigenartige Atmosphäre kreieren. Die Bezeichnung "Rom des Ostens" passt da ganz hervorragend. Leider bin ich mittendrin im klirrend kalten Urlaub krank geworden und musste mit hohem Fieber tagelang das Hotelbett hüten. So hänge ich der Reise geistig wie emotional irgendwie immer noch nach. Ein guter Grund um bald zurückzukehren.

Schneebedeckte Dächer.

Auf dem Weg zu Gediminas Turm.

Literatu gatve.

Happy New Years.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Ai Weiwei

Das erste Mal begegnete ich dem chinesischen Künstler Ai Weiwei im Sommer 2007 auf der Dokumenta XII in Kassel, wo sein Werk "Template" bereits eingestürzt war. Derzeit findet eine grosse Ausstellung von ihm in Helsinkis neueröffnetem Kunstmuseum HAM statt. Durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, und nutzte die Gelegenheit gleich aus, um meinen neuen Fotoapperat auszuprobieren. Beeindruckend waren viele Ausstellungsstücke aus sehr unterschiedlichen Gründen. Manchmal war es die Hintergrundgeschichte, manchmal das Jahrhunderte alte Material und dann wieder das Kunstwerk selbst. 

Grapes, 2014
Table with three legs, 2006
Tree, 2010 
White House, 2015 
Through, 2007

Montag, 31. August 2015

Der finnische Sommer hat mich wieder

Den ganzen Sommer lang sei das Wetter in Finnland mies gewesen, sagen die meisten, die anders als ich die Ferienzeit auf dem Sommerhäuschen oder mit Arbeiten verbracht haben. Ich für meinen Teil kann mich nicht beschweren. Wann immer ich anwesend war in diesem Lande, schien das schöne Wetter kein Ende nehmen zu wollen. Und allein der herrlich warme August konnte die wetterliche Sommersaisonpleite meines Erachtens wieder wettmachen. Wobei es auch Undankbarkeit gab unter den Einheimischen. Das viel zu tolle Wetter im Spätsommer mache einen ganz verrückt! Man könne nicht schlafen und auch sonst, eigentlich ist doch schon längst Herbst! Versteh einer diese Finnen. 

Kurioses am Kauppatori.

Das definitiv beste Sushi in Finnland: Wagocoro.

Pori Jazz Festival. 

Markthalle und Leninmuseum in Tampere. 


Einfach nur Segelboote gucken. Ja. 

Geniale Jam Session in der Bar Loose. 

Nachts unterwegs.

Finnische Spezialität: Pannukahvi. 

Chinesisches Winddrachenfest.

Mit dem Fahrrad durch Osthelsinki.

Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...