Sonntag, 29. April 2012

Und doch etwas Sonnenzeit

Gestern stand ein lang ersehnter Kochabend auf unserem Wochenplan. Ranjit, ein Freund von Karri und gebürtiger Kerala-Inder, hat uns in die Kochkunst seines Landes eingeführt, und eigentlich eher für uns gekocht, als mit uns. Aber ich hoffe, wir konnten ihn im Gegenzug gut unterhalten. 

Gerade eben sind wir zurück aus Helsinki, das zwar etwas kühl und windig daher kam, jedoch sonniger nicht sein konnte. Unser ursprüngliches Vorhaben Eis essen zu gehen, änderten wir kurzerhand in einen Cappuccino im gemütlichen "Café Engel". Wenigstens brauchten wir keine Angst vor den frechen Helsinki-Möwen zu haben, die ihre Zeit anscheinend recht gerne damit verbringen, den Leuten ihre Eiswaffel aus der Hand zu klauen. 

Indisch in unserer Küche.

Helsinki.

Samstag, 28. April 2012

Ein ganz anderer Tag danach

Manchmal tun sich die Abgründe einfach auf, ob man danach gefragt hat oder nicht. Ich kann so einfach nicht mehr wie es gerade und schon seit längerer Zeit läuft. Und ich muss mir im Moment sehr, sehr viel Mühe geben, nicht auseinander zu fallen... sonst bin ich hier schneller weg als ich das überhaupt rational und sinnvoll entscheiden kann. 

Sonntag, 22. April 2012

Über den Dächern von Helsinki

Es passiert mir nicht oft, dass ich die Nacht ohne Weiteres durchmachen kann. Normalerweise bin ich darin ganz schlecht. Besonders, wenn ich es mir vornehme. Es gibt ja tatsächlich Situationen, in denen es sein muss. Allerdings hat sich gestern bzw. heute meine Müdigkeit ganz aus freien Stücken überhaupt nicht bemerkbar gemacht. Die Abschiedsfeier eines guten Bekannten, hat mich bestens mit anregenden Gesprächen, neuen Kontakten, viel Gelächter und Rüblitorte versorgt, so dass mein Zeitgefühl ganz still und heimlich unter den Tisch gerutscht sein muss. Nach dem spontanen Frühstückseiverzehr schaffte ich es unter den letzten Gästen dann aber doch mich zum Bahnhof aufzumachen. Und so störten mich, völlig von der Rolle und so energiegeladen wie schon lange nicht mehr, selbst die Möwen nicht, die uns schallend auslachten, denn ich strahlte heller als die Frühlingssonne. 


Samstag, 14. April 2012

Zwischengeschnipsel

Vor Ostern fesselte mich eine heftige Erkältung ans heimische Sofa. Und diesmal brachten mich keine zehn Pferde dazu zur Arbeit zu gehen. Kranksein ist nie ein Vergnügen. Und so ging mir die meiste Tagesration an Eenergie schon beim Teekochen und Fernsehsender wechseln abhanden. Sogar der kleinste Abwasch hat mich völlig fertig gemacht. Trotzdem hatte ich seit Langem einmal wieder zeitlichen, räumlichen und geistigen Freiraum, um zwischendurch doch mit Schere, Kleber, Stift und Papier zu hantieren. Herausgekommen ist ein kleines Heftchen. Nichts Großartiges, aber das Tun hat gut getan.


Montag, 9. April 2012

Döner, Dom und ein Schluck Aufmunterung

Flohmarkt am Rhein.

Immer wieder neue Domperspektiven.

So richtig wird mich Köln wohl nie los lassen. Nicht nur, weil dort zum Glück immer noch viele meiner liebsten Freunde wohnen, sondern weil die Stadt an sich ein großes Stück Wohlfühlheimat für mich ist. Nach über einem Jahr wieder dorthin zurück zu kehren, war mir deshalb ein riesiges Bedürfnis und längst überfällig. Auch sonst hatte ich eine Luftveränderung und gleichzeitig vertraute Umgebung dringend nötig, denn nach der Jahreswende fiel bei mir irgendwie schlagartig der Kraftgroschen. Mein Hier-Sein schien - rein persönlich betrachtet - so sinnlos wie noch nie zuvor, was zu einem großen Teil sicher mit meiner Arbeit zu tun hat, die es mir in keinster Weise ermöglicht voran zu kommen oder mich weiter zu entwickeln. Ganz im Gegenteil. Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass es mich aufhält. Das hat im Grunde nichts mit dem Beruf an sich zu tun, als vielmehr die dortige dysfunktionale Personalführung sowie Teamarbeit bzw. -kommunikation und die fehlende Offenheit für neue Impulse und Perspektiven. Einerseits fühle ich mich dauergestresst, während ich auf der anderen Seite völlig unterfordert bin. Ich weiß, ich sollte eigentlich nur dankbar sein, dass ich in Finnalnd überhaupt arbeiten kann. Dennoch wünsche ich mir nach fast zwei Jahren im beruflichen Kompromiss sehnlichst Veränderung. Ich trete momentan einfach nur auf der Stelle, und die Aussichten auf Besserung oder eine neue Beschäftigungsmöglichkeit sind nicht besonders rosig. Um so schöner war es für kurze Zeit in bekannte Gefilde zu flüchten.

"Kushi-Tei" in Düsseldorf

Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...