Samstag, 26. April 2014

Worte los

Vor Ostern musste ich einige Tage zu Hause das Sofa hüten. Der Erkältungsinfekt, den ich mir vor drei Wochen aufgehalst hatte, blieb hartnäckig und verschlug mir sprichwörtlich komplett die Sprache. Es kam einfach kaum ein Ton mehr aus mir heraus, so dass meine Ärztin mir nur noch 'Just shut up' verschreiben konnte. Zur denkbar ungünstigsten Zeit, denn über die Osterfeiertage bekam ich Besuch von Janine. Glücklicherweise erholte sich meine Stimme widererwarten schneller als angenommen und so konnten wir sehr schöne, entspannte Tage zusammen verbringen. Wir hatten unheimlich gutes Wetter in Helsinki. Die Sonne strahlte jeden Tag und die Temperaturen waren angenehm warm. Endlich erwachten Frühblüher aus dem Winterschlaf, die Knospen an den Bäumen gingen auf, und wir hatten das Gefühl, dass ganz Helsinki draussen auf den Beinen war, um all das in vollen Zügen zu geniessen. 

❤️
 Abendlicher Spaziergang am Hafen und durch
den nahe gelegenen Kaivopuisto.

 Auf der Insel Suomenlinna.

 Ostersonntag bei Karris Eltern: traditioneller 
Osternachtisch 'Pascha'. 

Unser letzter Spaziergang.

Dienstag, 15. April 2014

Ullanlinna

Neulich sind wir abends durch unser Viertel und etwas über dessen Grenzen hinaus spaziert, und neben altbekannten Einblicken und Aussichten, entdeckten wir unzählige Dinge, die uns vorher noch nie aufgefallen waren.

 Blick auf Uunisaari.

Abendstimmung am Hafen.

 
Hernesaari.

Unser trautes Heim hinterm Geäst.

Sonntag, 13. April 2014

Die japanische Brille

Japan begleitet uns immer noch. Am letzten Wochenende veranstalteten wir für Karris Schwester Krista und ihren Freund Mikko einen japanischen Abend bei uns zu Hause. Und gestern besuchten wir das Nationalmuseum in Helsinki, wo wir im Zuge einer Samurai-Ausstellung einer japanischen Budo Performance, einer Teezeremonie und einem Koto-Konzert beiwohnten.

Unsere Küche verwandelt sich in
ein japanisches Izakaya Restaurant.

 Samurai-Helm.

 Teezeit.

 Kendo.

Origami auf der Museumstoilette.

Donnerstag, 3. April 2014

Hodari & Hummeri



Helsinki ist ein übersichtliches Städtchen. Nach einer Weile hat man das Gefühl, man kennt alles, was ja nicht unbedingt das Schlechteste ist. Für mich bedeutet es etwas mehr Heimeligkeit im Unbekannten, und das will schon was heißen. Daneben lobe ich mir trotzdem die steten kleinen, aber feinen Veränderungen, die in der Stadt so vor sich gehen. Man nehme zum Beispiel das neue Restaurant Hodari & Hummeri. Wer hätte gedacht, dass aus dem Konzept "Hot Dogs und Hummer" ein Erfolgsrezept aus dem Hut gezaubert werden könnte? Und was sich jetzt vielleicht verrückt anhört, ist in Wirklichkeit völlig banal, und das meine ich nur im allerbesten Sinne. Es gibt Hot Dogs und es gibt Hummer. Und wer möchte, kann auch einen Hot Dog mit Hummer bekommen oder einen Chorizo Hot Dog mit Oktopus oder einen Hot Dog mit Ochsenschwanzfleisch oder einen Hot Dog, den man noch nicht kennt und sich Hot Dog des Tages schimpft. Anfangs dachte ich noch, das diese Idee bestimmt wie die beste Geschmacksverirrung aller Zeiten schmeckt, aber dem ist nicht so. Die Dogs sind lecker. Sogar so lecker, dass ich mit Karri im letzten Monat viermal dort war, und wir somit die komplette Menüliste durchprobiert haben. Unser Endresultat: Es wird einfach nicht langweilig, ist DIE Alternative für den hier nicht existierenden guten Döner um die Ecke und - wer hätte es gedacht - am besten schmeckt der Hot Dog mit Hummer. Und während ich hier darüber schreibe, könnte ich glatt schon wieder dahin pilgern. Was ein Glück, dass ich nur 10 Gehminuten weit weg wohne...

Hummer-Hotdog, Hotdog des Tages 
und Pommes mit Parmesan

Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...