Dienstag, 24. Februar 2015

Merhaba Istanbul

Unseren Kurzurlaub in die Türkei kann ich nur mit dem Wort bizarr beschreiben. Mit der festen Überzeugung, dass es wettertechnisch im Februar so gut wie nirgends schlimmer als in Finnland sein kann (sofern der Winter wie in diesem Jahr mal wieder mit wenig Schnee einhergeht, was zu extremster Dunkelheit und permanenter, unangenehmer Feuchtigkeit führt), machten wir uns frohen Mutes auf nach Istanbul. Die Wettervorhersagen versprachen nicht unbedingt das Beste, aber mit einem zwei Tage anhaltenden Schneesturm, der die Stadt so zu sagen in Finnland ohne Winterdienst verwandeln würde, rechneten wir wahrlich nicht. So kämpften wir uns drei Tage tapfer durch den endlosen Schneematsch und kamen jeden Abend mit durchtrieften Schuhen ins Hotel zurück. Ein Hoch auf die Fussbodenheizung im Hotelbad. Gummistiefel, sage ich nur, Gummistiefel! Der Gedanke kam mir schon zur Weihnachtszeit in Hamburg. Jedenfalls haben Karri und ich einen Pakt geschlossen: Nie mehr ohne Gummistiefel in den Urlaub.

Unser Hotel im Norden Istanbuls.

Antiquitätengeschäft in Beyoglu.

Simet an jeder Ecke.

Aya Sofia.

Cisterna Basilica.

Eingeschneiter Strassengrill.

Osakbasi Zubeyir.

Etwas andere Straßenkunst.

Cukur Meyhane.

Ruhe nach dem Schneesturm: Die Blaue Moschee.

Blick auf Istanbul und den Bosphorus.

Der Topkapi Palast.

Auf der Galata-Brücke.

Donnerstag, 5. Februar 2015

King Crimson

Längst überfällig ist diese musikalische Offenbarung, die mir vor einiger Zeit widerfahren ist. Aber vorsicht. Das hier ist hochintelligent, abgedreht und charmant zugleich. Unvorhersehbar und irritierend. Jenseits von Pink Floyd und Experimental Jazz. Seiner Zeit voraus und hinterher. Und aus den Achzigern. I like it.


Sonntag, 1. Februar 2015

Immer wieder Tallinn

Tallinn ist immer eine Reise wert, ob nur für einen Tag oder etwas länger. Und es ist von Helsinki aus so einfach und günstig zu erreichen, dass man das ruhigen Gewissens öfter machen kann. Zusammen mit meiner Chefin Stefanie und unserer zweiten Vorschullehrerin Judith hatte ich eigentlich vor dort in der Vorweihnachtszeit den mittelalterlich angehauchten Weihnachtsmarkt zu besuchen. Das klappte nicht und so holten wir unser Vorhaben gestern auch ohne Weihnachtsmarkt nach. Meine fest sitzende Erkältung und die schaukelige Überfahrt machten mir etwas zu schaffen, ansonsten war es wirklich nett. Wir konnten die Zeit für anregende Unterhaltungen nutzten, viele Schnäppchen erstehen, gemütlich durch die Altstadt spazieren und lecker Essen gehen. Als wir zurück nach Helsinki kamen, wartete ein kleiner Schneesturm auf uns durch den wir uns dann nach Hause kämpfen durften. Karri schlürfte derweil mit seinem Freund und Geschäftspartner Antti nach getaner Arbeit bei uns Cocktails und hatte, als ich endlich völlig durchnässt zur Tür herein kam, die grandiose Idee noch etwas Essen zu gehen. Mir war nach dem verschneiten Heimweg sehr nach einer warmen wohligen Suppe. Gesagt, getan. Und so landeten wir ganz spontan im Restaurant "Saslik" gleich bei uns um die Ecke. Ein perfekter Tagesausklang.

Auf dem Weg zur Fähre.

Tallinns Altstadt.

Zimtbier und getrocknetes Elchfleisch.

Zurück im vermatscht-verschneiten Helsinki.

Borscht.

Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...