Unseren Kurzurlaub in die Türkei kann ich nur mit dem Wort bizarr beschreiben. Mit der festen Überzeugung, dass es wettertechnisch im Februar so gut wie nirgends schlimmer als in Finnland sein kann (sofern der Winter wie in diesem Jahr mal wieder mit wenig Schnee einhergeht, was zu extremster Dunkelheit und permanenter, unangenehmer Feuchtigkeit führt), machten wir uns frohen Mutes auf nach Istanbul. Die Wettervorhersagen versprachen nicht unbedingt das Beste, aber mit einem zwei Tage anhaltenden Schneesturm, der die Stadt so zu sagen in Finnland ohne Winterdienst verwandeln würde, rechneten wir wahrlich nicht. So kämpften wir uns drei Tage tapfer durch den endlosen Schneematsch und kamen jeden Abend mit durchtrieften Schuhen ins Hotel zurück. Ein Hoch auf die Fussbodenheizung im Hotelbad. Gummistiefel, sage ich nur, Gummistiefel! Der Gedanke kam mir schon zur Weihnachtszeit in Hamburg. Jedenfalls haben Karri und ich einen Pakt geschlossen: Nie mehr ohne Gummistiefel in den Urlaub.
Unser Hotel im Norden Istanbuls.
Antiquitätengeschäft in Beyoglu.
Simet an jeder Ecke.
Aya Sofia.
Cisterna Basilica.
Eingeschneiter Strassengrill.
Osakbasi Zubeyir.
Etwas andere Straßenkunst.
Cukur Meyhane.
Ruhe nach dem Schneesturm: Die Blaue Moschee.
Blick auf Istanbul und den Bosphorus.
Der Topkapi Palast.
Auf der Galata-Brücke.
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