Der übrige Herbst verlief weiterhin mit viel Regen und blieb ungewöhnlich warm. Den ersten Schnee gab es tatsächlich erst kurz vor Weihnachten. Da die Temperaturen sich aber nicht für die Minusgrade, sondern nur sich selbst erwärmen konnten, taute alles gleich dahin.
Passend zum Dahinschmelzen fällt mir gleich ein höchst spannendes Erlebnis ein. Am 23.Dezember hatte ich frei und wollte in Ruhe den Lebensmitteleinkauf für die Feiertage tätigen. Mit dem Fahrrad fuhr ich freudestrahlend in den frostig-sonnigen Morgen hinein, und weihte sogleich meinen neuen Fahrradkorb ein (Dieser Reim ist jetzt aber unfreiwillig entstanden). Im Geschäft angekommen, musste ich feststellen, dass ich an der Frischetheke - der wichtigsten Station meines Einkaufsmarathons - die Nummer 491 gezogen hatte. Als ich auf die Anzeige schaute, stand dort die Nummer 406. Es waren also über 80 Leute vor mir dran. Na, gut, nun wollte ich mich nicht stressen und schlenderte mit äußerster Langsamkeit durch den Laden, um alles Restliche auf meiner Liste im Korb zu versenken. Und als ich nach fast einer Stunde endlich meine Nummer aufleuchten sah, musste ich mit erhobenen Händen in der dritten Reihe vor der Theke wild hin und her hüpfen, damit mich die nette, junge Dame, die nach mir Ausschauh hielt, auch bemerkte. Ich bin ja nicht so groß. In der Ladentür stehend, musste ich allerdings mit ansehen, wie sich der schöne morgendliche Frostüberzug in ein totales Gematsche mit Schneeregen verwandelte, durch den ich auch noch vollbepackt nach Hause radeln musste. Prima. Da kommt totale Weihnachtsstimmung auf.
Passend zum Dahinschmelzen fällt mir gleich ein höchst spannendes Erlebnis ein. Am 23.Dezember hatte ich frei und wollte in Ruhe den Lebensmitteleinkauf für die Feiertage tätigen. Mit dem Fahrrad fuhr ich freudestrahlend in den frostig-sonnigen Morgen hinein, und weihte sogleich meinen neuen Fahrradkorb ein (Dieser Reim ist jetzt aber unfreiwillig entstanden). Im Geschäft angekommen, musste ich feststellen, dass ich an der Frischetheke - der wichtigsten Station meines Einkaufsmarathons - die Nummer 491 gezogen hatte. Als ich auf die Anzeige schaute, stand dort die Nummer 406. Es waren also über 80 Leute vor mir dran. Na, gut, nun wollte ich mich nicht stressen und schlenderte mit äußerster Langsamkeit durch den Laden, um alles Restliche auf meiner Liste im Korb zu versenken. Und als ich nach fast einer Stunde endlich meine Nummer aufleuchten sah, musste ich mit erhobenen Händen in der dritten Reihe vor der Theke wild hin und her hüpfen, damit mich die nette, junge Dame, die nach mir Ausschauh hielt, auch bemerkte. Ich bin ja nicht so groß. In der Ladentür stehend, musste ich allerdings mit ansehen, wie sich der schöne morgendliche Frostüberzug in ein totales Gematsche mit Schneeregen verwandelte, durch den ich auch noch vollbepackt nach Hause radeln musste. Prima. Da kommt totale Weihnachtsstimmung auf.
Am Tag zuvor kam unser kostenloser Weihnachtsbaum per Lieferservice zu Hause an. Karri hat das von seiner Firma geschenkt bekommen. Was habe ich mich gefreut! Der erste eigene Weihnachtsbaum! Beim Auspacken entdeckten wir allerdings, dass sich jemand übel an ihm zu schaffen gemacht hatte, denn rundherum waren mehrere Äste abgeschnitten worden, so dass der Baum doch eher unförmig als schön wirkte. Aber was sagt die Mutti gleich immer: "Geschmückt, sieht jeder Baum schön aus." Und wo sie Recht hat, hat sie Recht.
Die Weihnachtstage verbrachten Karri und in Finnland, mit nichts weiter als Ausruhen und Essen beschäftigt. Ganz wie es sich gehört.
In den Zwischentagen und in der ersten Jahreswoche musste unser Kindergarten in einen neuen Anbau umziehen. Nicht gerade meine liebste Beschäftigng, schon gar nicht so kurz nach dem eigenen Umzug im Herbst. Aber es ging nun Mal nicht anders.
Der Silvestermorgen begann mit meinem katergeschädigten Freund und einem seiner Band-Kumpel auf dem Sofa. Während diese beiden also noch friedlich und lange schliefen, machte ich den Feiertagseinkauf. Diesmal ohne große Zwischenfälle. Ich konnte sogar frische "Munkki" (Berliner) auftreiben. Anschließend bereitete ich ganz klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen vor. Damit kann man erstmal nichts falsch machen. Der Sofafreund machte sich am Nachmittag irgendwann auf den Heimweg. Und so saßen Karri und ich abends etwas unentschlossen vor dem Fernseher und überlegten, was wir mit dem Anlass nun "Großes" anfangen wollten. Essen und Sekt auf dem Tisch und für alle Schandtaten bereit. Später kam spontan meine gute Freundin und Kollegin Rebecca vorbei. Und zu dritt entdeckten wir den bisher unbekannten Tony Polster in einer fast schon Furcht einflößenden ZDF-Unterhaltsungs-Show. Der Arme wurde schamlos betrunken gemacht und danach für die unmöglichsten Gags ausgenutzt. Deutsches Privatfernsehen ist sich anscheindend für nichts zu schade. Kurz vor Mitternacht sind wir mit Raketen im Gepäck zu Karris Freund Jussi rüber, der uns mit seinen Gästen im Handtuch aus der Sauna kommend herein ließ. Die Finnen... sitzen zur Jahreswende in der Sauna, statt Raketen abfeuern zu gehen, sich in die Arme zu fallen oder mit Sekt anzstoßen. An dieser Stelle muss ich übrigens Mal erwähnen, dass Sekt ein bösartiges Getränk ist. Jawohl.
Der Schnee hat sich derzeit entschieden, uns doch noch zu beehren. Und ich wollte diesen Winter schon an den Nagel hängen. In diesem Sinne, auf ein Neues!
Die Weihnachtstage verbrachten Karri und in Finnland, mit nichts weiter als Ausruhen und Essen beschäftigt. Ganz wie es sich gehört.
In den Zwischentagen und in der ersten Jahreswoche musste unser Kindergarten in einen neuen Anbau umziehen. Nicht gerade meine liebste Beschäftigng, schon gar nicht so kurz nach dem eigenen Umzug im Herbst. Aber es ging nun Mal nicht anders.
Der Silvestermorgen begann mit meinem katergeschädigten Freund und einem seiner Band-Kumpel auf dem Sofa. Während diese beiden also noch friedlich und lange schliefen, machte ich den Feiertagseinkauf. Diesmal ohne große Zwischenfälle. Ich konnte sogar frische "Munkki" (Berliner) auftreiben. Anschließend bereitete ich ganz klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen vor. Damit kann man erstmal nichts falsch machen. Der Sofafreund machte sich am Nachmittag irgendwann auf den Heimweg. Und so saßen Karri und ich abends etwas unentschlossen vor dem Fernseher und überlegten, was wir mit dem Anlass nun "Großes" anfangen wollten. Essen und Sekt auf dem Tisch und für alle Schandtaten bereit. Später kam spontan meine gute Freundin und Kollegin Rebecca vorbei. Und zu dritt entdeckten wir den bisher unbekannten Tony Polster in einer fast schon Furcht einflößenden ZDF-Unterhaltsungs-Show. Der Arme wurde schamlos betrunken gemacht und danach für die unmöglichsten Gags ausgenutzt. Deutsches Privatfernsehen ist sich anscheindend für nichts zu schade. Kurz vor Mitternacht sind wir mit Raketen im Gepäck zu Karris Freund Jussi rüber, der uns mit seinen Gästen im Handtuch aus der Sauna kommend herein ließ. Die Finnen... sitzen zur Jahreswende in der Sauna, statt Raketen abfeuern zu gehen, sich in die Arme zu fallen oder mit Sekt anzstoßen. An dieser Stelle muss ich übrigens Mal erwähnen, dass Sekt ein bösartiges Getränk ist. Jawohl.
Der Schnee hat sich derzeit entschieden, uns doch noch zu beehren. Und ich wollte diesen Winter schon an den Nagel hängen. In diesem Sinne, auf ein Neues!
Fertig gepackte Weihnachtspost.
Vanillehörnchen nach Omas Rezept.
Unser Weihnachtsbaum.
Weihnachtsfrühstück: Reisbrei mit Butterauge,
Zimt und Zucker sowie versteckter Mandel.
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