Montag, 31. August 2015

Ostseeluft und Grachtenschätze

Wie fast jeden Sommer zieht es mich nicht nur in die weite Ferne, sondern auch zurück zu meinen Wurzeln. Ein Besuch bei meiner Familie in Mecklenburg war ein Muss und es war schön viel Zeit mit den lieben Verwandten zu verbringen. 
Nach gut einer Woche ging es weiter zu Freunden nach Köln, von wo aus wir zusammen für ein paar Tage nach Amsterdam gefahren sind. Das geht ja so wunderbar einfach mit dem Zug, dachten wir. Wer konnte schon ahnen, dass das Wetter uns da einen doch recht dicken Strich durch die Rechnung machen würde. Ein heftiges Unwetter hatte in und um Amsterdam unendlich viele Bäume entwurzelt, von denen leider auch einer auf unserer Bahnstrecke landete. So kamen wir verspätet, etwas desillusioniert und völlig durchnässt in unserem gemieteten Apartment an. Das brauchte Verarbeitung. Wir machten keinen Kurzausflug in den Stadtkern, sondern blieben gleich da, öffneten unseren mitgebrachten Wein und packten unsere Stullen aus, die wir vor lauter Aufregung im Zug ganz vergessen hatten zu essen. Wirklich vorbereitet waren wir auf das kühle und nasse Wetter nicht. Der Wetterbericht hatte ganz andere Aussichten verlauten lassen. Wir machten jedoch das Beste daraus und konnten die Zeit zusammen trotzdem geniessen. Und die Stadt ist selbst im größten Regenschauer aus dem Caféfenster eine Augenweide. 


Mecklenburg.

Am Klocksdorfer See.

Frischer Räucherfisch.
Strand und Steilküste in Boltenhagen.


Amsterdam.

Janine begutachtet das angerichtete Chaos.
Unsere schicke Wohnung.

Fensterkino.

Durch die Innenstadt.

Skulpturenpark.

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