// Bangkok.
Haltet uns für verrückt, aber Bangkok hat es uns angetan: Dort zu sein, fühlt sich an, als würden wir nicht nur Urlaub machen, sondern es ist fast schon heimatlich. Und es ist noch längst nicht alles entdeckt. Die Stadt scheint immer noch etwas für uns bereit zu halten, und dass liegt nicht nur an unseren spontanen Flausen im Kopf, die unsere Pläne stets und ständig etwas durcheinanderbringen.
Durch die Straßen von Silom.
Blumen- u. Lebensmittelmarkt.
Cocktails in der Bamboo Bar.
// Vietnam.
Mit dem Taxi fuhren wir im rasanten Tempo über die leere Schnellstraβe vom Flughafen Richtung Hanoi, erste Reisestation in Vietnam. An uns vorbei zogen weite Reisfelder, die selbst zu später Stunde noch von Strohhut tragenden Bauern eifrigst bepflanzt wurden. Hier und da stand in dem sumpfartigen Gebiet ein grasender Wasserbüffel. Genauso wie ich es vorher auf zahlreichen Bildern oder in Fernsehberichten gesehen hatte. Es war so klischeehaft, dass es mir fast surreal vorkam, und gleichzeitig überkam mich eine gewisse Ruhe. Einige Minuten später tauchten vor uns weitere Autos und erste Motorräder auf, und damit begann ein endloses Hupkonzert. Zunächst dachte ich, unser Taxifahrer wäre von der ungeduldigen Sorte und würde versuchen sich lediglich einen schnelleren Weg durch die immer dichter werdende Fahrzeugmenge zu bahnen. Ich rechnete jedoch nicht damit, dass alle anderen Fahrer genau das auch tun würden. Anscheinend waren Fahrtrichtungsanzeiger hier völlig unbedeutend, denn wer die Fahrspur wechseln wollte, machte sich statt zu blinken einfach lautstark hupend bemerkbar. Zu meiner Überraschung funktionierte diese Art von Kommunikation reibungslos, von mehreren knapp vereitelten Auffahrunfällen mal abgesehen, die allerdings wohl eher der Norm entsprachen. Kein Grund zur Aufregung also. Und tatsächlich regte sich hier niemand darüber auf. Nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt, und aus dem Fenster schauen wurde sowieso spannender je näher wir der Stadt kamen. Wen, was und wieviel man auf ein Motorrad setzen, stapeln und schnallen kann, ist für mich immer noch ein Rätsel, obwohl ich seit dieser Fahrt in die Innenstadt Hanois so einige mitunter verrückte Transportmöglichkeiten mit eigenen Augen sehen konnte. Mit dem Motorad mobil und unterwegs zu sein, ist in diesem Land wie ein Stück Lebenswelt auf Rädern, und deshalb für jeden unbedingt notwendig. Etwas später, als ich nicht mehr abgeschirmt durch die Taxifensterglasscheibe das ganze Ausmaβ dieser Mobilitätssucht erleben durfte, hatten extremste Abgasausstöβe und lärmendes Hupen noch eine ganz andere Wirkung auf mich. Für den Moment aber war es ein faszinierendes Schauspiel. Motoradmitfahrer tragen übrigens keinen Anschnallgurt, dafür aber Helme in allen Farben, Mund- sowie Hand- und Armschutzkleidung. Die Fracht ist in der Regel besser gesichtert als die Fahrer selbst, und ob die Helme was können eher fragwürdig.
Bia Hoi Ecke.
Trấn Quốc Pagoda in Hanoi.
Hue.
An der Küste entlang Richtung Süden.
Marmorberge bei Danang.
Hoi An.
Danang.
// Zurück in Thailand. Koh Samui.
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