Zur Abwechslung möchte ich das neue Jahr mit Musik beginnen. Genauer gesagt mit Künstlern, Bildern und Liedern, die ich in den letzten zweieinhalb Jahren neu entdecken durfte, und die mich auf die eine oder andere ganz besondere Weise begleiteten. Auf ein Besseres!
Sonntag, 24. Februar 2013
Dienstag, 18. Dezember 2012
Weihnachten steht vor der Tür
Auf meine wunderbaren Entspannungstage folgte eine unheimlich nervenaufreibende Chaoswoche im Kindergarten. Alles nur, weil wir am Freitag unser Weihnachtsfest feierten, was jedes Jahr - wie es scheint - zu einer übertriebenen Kinderstar-Gala aufgebauscht wird. Mir geht da ehrlichgesagt jedesmal jegliche Weihnachtsgemütlichkeit abhanden. Jede Gruppe bereitet ein kleines Programm für die Eltern vor: Ein Theaterstück, kleine Sketche, Lieder oder Gedichte - was ja an sich in Ordnung ist. Aber den Kindern die komplette Zeit davor mit Üben, Üben und nochmals Üben vollzustopfen, ist meiner Meinung nach zu viel. So ist es keine Überraschung, dass die Kinder dabei sehr schnell Lust und Motivation verloren. Und wirklich... selbst ich hatte keine Lust mehr. Man sollte sich doch überlegen, ob dieses Konzept "Weihnachtsfest" noch kind- bzw. weihnachtsgerecht ist. Warum kann man nicht einfach gemütlich zusammen sein ganz ohne Perfektionsdruck, Stress und Lustlosigkeit? Das werde ich wohl nie verstehen. Am Ende der Woche war ich dann mal wieder total kaputt und frustriert. Schrecklich so was.
Am Wochenende musste also meine Weihnachtsstimmung unbedingt wieder belebt werden. Schritt eins: Weihnachtspäckchen packen. Schritt zwei: Weihachtsbäckerei. Schritt drei: Weihachtsmarkt. Danach war es wieder etwas besser.
Und jetzt sind es nur noch drei Arbeitstage bis wir endlich in unseren Weihnachtsurlaub nach Deutschland starten. In diesem Jahr werden wir bei meiner Familie in Deutschland sein. Ach, ich freu mich schon... Auf die lieben Verwandten, Entenbraten, Nichtstun und ein Märchen nach dem anderen im Fernsehen schauen. Es ist zwar etwas schade, dass wir das schön verschneite Vantaa verlassen müssen, aber man kann eben nicht alles haben.
Ich wünsche euch allen ruhige und entspannte Weihnachtstage, und dass ihr gut ins neue Jahr kommt! Karri und ich werden nach Weihnachten bis zum Neujahrstag in Berlin verweilen. Falls jemand von euch ebenfalls da sein sollte, meldet euch ruhig bei mir. Ich würde mich freuen!
Ich wünsche euch allen ruhige und entspannte Weihnachtstage, und dass ihr gut ins neue Jahr kommt! Karri und ich werden nach Weihnachten bis zum Neujahrstag in Berlin verweilen. Falls jemand von euch ebenfalls da sein sollte, meldet euch ruhig bei mir. Ich würde mich freuen!
Sonntag, 9. Dezember 2012
Im Schneerausch
Nachdem es Ende Oktober überraschend und kurz Schnee gab, wurde es im November wieder richtig mild, so dass ich die Hoffnung auf eine verschneite Vorweihnachtszeit schon fast aufgegeben hatte. Ich sollte eines Besseren belehrt werden, denn zum ersten Adventswochenende gab es mehrere Tage heftigen Schneesturm. Bis heute hält sich der gefallene Schnee tapfer bei stark schwankenden Minusgraden, und es gibt sogar regelmäßig Nachschub. Was das Wetter betrifft, kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch sonst ist bei mir im Moment alles recht friedlich und entspannt, was sicher an meinem verlängerten Wochenende liegt. Ich musste am letzten Donnerstag, dem Finnischen Unabhängigkeits- und offiziellen Feiertag arbeiten, hatte dafür aber am Freitag frei. Da an den letzten Wochenenden immer irgendetwas los war, hatten wir uns vorgenommen, dass wir zur Abwechslung hauptsächlich bei Kerzenschein auf dem Sofa herumlümmeln werden - was uns sichtlich gut getan hat. Und natürlich hat auch die hier zur Zeit herumschleichende Dunkelheit ihr Übriges hinzugefügt. Da sind die Lebensgeister automatisch etwas heruntergefahren und beruhigter als sonst. Für die herannahenden Weihnachtstage ist das Wichtigste vorbereitet. Es gibt also keinen Grund nicht entspannt zu sein.
Montag, 19. November 2012
Raus aufs Land
Gestern besuchte ich meine Kollegin Esther, ihren Freund Hannes und ihre drei Töchter, die in einem kleinen Holzhäuschen in der Nähe von Porvoo wohnen. Seit einem Jahr ist sie mit ihrer jüngsten Tochter Pinja-Tuuli im Mutterschaftsurlaub, weshalb wir uns länger nicht getsehen haben. Und da Esther nicht mal eben um die Ecke wohnt und mit ihre Familie immer alle Hände voll zu tun hat, dauerte es etwas länger für ein gemeinsames Treffen Zeit zu finden. Aufregend war das für mich schon, da ich das erste Mal mit einem Langstreckenbus fahren musste und nicht so genau wusste, wo ich aussteigen soll. In Finnland ist es ja nicht so üblich Haltestellenanzeigen in den Bussen anzubringen. Aber es hat gut geklappt und so konnten wir einen netten Nachmittag bei Tee und Kuchen verbringen.
Hannes und Pinja.
In Esthers gemütlicher Küche.
Donnerstag, 1. November 2012
Berlinauszeit
Warum mache ich das nicht häufiger... frage ich mich nach dem letzten Wochenende, an dem ich nach Berlin geflogen bin, um meine mittlerweile in Österreich lebende und arbeitende Freundin Rebecca wieder zu sehen und mit ihr zu einem Max Raabe Konzert zu gehen. Übernachten konnten wir bei Rebeccas Freundin Kristina. Und wirklich. Ich sollte mich mehr aus dem Alltag stehlen, auf meine ewigen Ausreden wie "zu wenig Geld" und "keine Zeit" pfeifen und einfach wegfahren. Es tut so gut. Nach tatsächlich ganzen drei Jahren traf ich sogar Daria wieder und konnte ihren Freund Manuel kennen lernen. Ab jetzt gebe ich mir also die größte Mühe das Flüchten mehr zur Gewohnheit werden zu lassen.
Frühstück im KuchenRausch.
Super gemütlich: Mit Rebecca bei Kristina.
Bei Daria in Kreuzberg.
Der Winter fängt jetzt im Oktober an
Nichts ahnend stehe ich morgens auf und mache mich fertig, um zur Arbeit zu gehen. Dann, der alltägliche Blick aus dem Fenster, denn auf den Wetterbericht kann man sich hier zu Lande nie verlassen. Draußen rieseln schöne dicke Flöckchen vom Himmel, die Straßen sind ganz weiß und die Temperaturen unter Null. Völlig überfordert krame ich eilig meinen Wintermantel und die warmen Schuhe aus dem hintersten Eck des Schrankes. Von meinem Gepolter wacht sogar Karri unfreiwillig auf, der später aufsteht als ich. Der plötzliche Schneefall hat mich Ende Oktober doch überrascht. Na, wenigstens waren meine Kindergartenkinder ganz aus dem Häuschen vor Freude.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Mehr als Herbst
Heißgeliebt: Mein Geburtstagskuchen für die
Kindergartenkinder.
Heringsaison in Helsinki.
Fahrradtour bei uns um die Ecke.
Apfel(kuchen)zeit.
Auf dem Weg nach Haus in Kerava.
Montag, 8. Oktober 2012
Ein etwas anderer Übergang
Bunte Sommerblumen vom Feld gepflückt.
Sturmfreies Wochenende mit Frühstück auf dem
Balkon.
Der Herbst rückt immer näher.
Montag, 10. September 2012
Zurück oder Das ist die falsche Richtung
Zurück aus dem Urlaub bin ich längst. Der Sommer geht auch bereits in großen Schritten seinem Ende entgegen. Es ist definitiv Zeit einmal wieder Revue passieren zu lassen... Die Spanienreise im Juli war ganz wunderbar. Teilweise ziemlich heiß, aber die Sonne hat gut getan. Ich könnte sofort zurück. Wir sind viel mit dem Zug herumgereist und waren u.a. in Madrid, Sevilla, Cadiz, Valencia sowie Barcelona. Ganz besonders ist mir jedoch Malaga in Erinnerung geblieben und ein neuer Herzensort geworden.
Anfang August reisten wir dann für ein Wochenende nach Paris. Eigentlich hatten wir während dieser Zeit vor nach China zur Hochzeitsfeier von Yannick und Haozi zu fahren. Leider gab es dafür kein grünes Licht von meiner Chefin, denn ich hätte mehrere Tage unbezahlten Urlaub nehmen müssen. Das war wirklich sehr, sehr schade und unsere Gedanken (k)reisten oft ins Land der aufgehenden Sonne. Es wäre schon einmalig gewesen und hat mich ziemlich geärgert. Uns fiel also nichts Besseres ein, als eine Entschädigungsreise zu machen, um auf andere Gedanken zu kommen. Paris beruhigte mich dann irgendwie, machte mich leichter. Eine faszinierende Stadt. Es war fast noch hochsommerlich dort. Passend zum vorherigen Spanienwetter ein angenehmer Ausklang der Urlaubszeit.
Nun befinde ich mich, nach dem ganzen Reisefieber, immer noch im geistigen Anflug auf Finnland, und im Zuge dessen muss ich gerade viel darüber nachdenken, warum mir das Hiersein und das Hierher-Zurückkommen oft so schwer fällt. Vor allem in diesem Jahr.
Als ich im Juni in Deutschland war, hatte ich ehrlichgesagt ein anstrengendes halbes Jahr hinter mir, nicht nur auf beruflicher und persönlicher Ebene, sondern auch im Bezug auf meine Beziehung. An allen Ecken und Enden wackelte es mehr als heftig und ich stellte fest, dass ich hier - unter den momentanen Voraussetzungen - weder angekommen, noch bereit bin zu bleiben.
Durch den Schritt nach Finnland zu gehen, wollte ich in erster Linie die auf Dauer recht zehrende Fernbeziehungssituation entspannen und unserer Beziehung zur Abwechslung eine ganz normale, reale Plattform geben. Das ganze war eigentlich nur als Übergangslösung gedacht bis Karri sein Studium beendet hat und wir überlegen können, wie es für uns weiter und wo es für uns hingeht. Dieser Übergang besteht jetzt seit zwei Jahren ohne Veränderung und mich drängt das Bedürfnis etwas in Bewegung zu bringen. Es gibt keinen Ausblick, keinen Plan, nichts worauf ich hinarbeiten könnte. Alles ist unklar und offen, so dass sich dieses Befinden im Übergang langsam wie ein Stillstand anfühlt. Und das muss sich dringend ändern.
Anfang August reisten wir dann für ein Wochenende nach Paris. Eigentlich hatten wir während dieser Zeit vor nach China zur Hochzeitsfeier von Yannick und Haozi zu fahren. Leider gab es dafür kein grünes Licht von meiner Chefin, denn ich hätte mehrere Tage unbezahlten Urlaub nehmen müssen. Das war wirklich sehr, sehr schade und unsere Gedanken (k)reisten oft ins Land der aufgehenden Sonne. Es wäre schon einmalig gewesen und hat mich ziemlich geärgert. Uns fiel also nichts Besseres ein, als eine Entschädigungsreise zu machen, um auf andere Gedanken zu kommen. Paris beruhigte mich dann irgendwie, machte mich leichter. Eine faszinierende Stadt. Es war fast noch hochsommerlich dort. Passend zum vorherigen Spanienwetter ein angenehmer Ausklang der Urlaubszeit.
Nun befinde ich mich, nach dem ganzen Reisefieber, immer noch im geistigen Anflug auf Finnland, und im Zuge dessen muss ich gerade viel darüber nachdenken, warum mir das Hiersein und das Hierher-Zurückkommen oft so schwer fällt. Vor allem in diesem Jahr.
Als ich im Juni in Deutschland war, hatte ich ehrlichgesagt ein anstrengendes halbes Jahr hinter mir, nicht nur auf beruflicher und persönlicher Ebene, sondern auch im Bezug auf meine Beziehung. An allen Ecken und Enden wackelte es mehr als heftig und ich stellte fest, dass ich hier - unter den momentanen Voraussetzungen - weder angekommen, noch bereit bin zu bleiben.
Durch den Schritt nach Finnland zu gehen, wollte ich in erster Linie die auf Dauer recht zehrende Fernbeziehungssituation entspannen und unserer Beziehung zur Abwechslung eine ganz normale, reale Plattform geben. Das ganze war eigentlich nur als Übergangslösung gedacht bis Karri sein Studium beendet hat und wir überlegen können, wie es für uns weiter und wo es für uns hingeht. Dieser Übergang besteht jetzt seit zwei Jahren ohne Veränderung und mich drängt das Bedürfnis etwas in Bewegung zu bringen. Es gibt keinen Ausblick, keinen Plan, nichts worauf ich hinarbeiten könnte. Alles ist unklar und offen, so dass sich dieses Befinden im Übergang langsam wie ein Stillstand anfühlt. Und das muss sich dringend ändern.
Taberna.
Mein geliebtes Fahrrad.
Schifffahrt entlang Malagas Küste.
Fangfrische Muscheln.
Valencia.
Carlota Akaneya Restaurant in Barcelona.
Belgisches Bierhaus in Paris.
Eiffelturm.
Moules frites.
Hotelfrühstück im La Belle Juliette.
Am Louvre.
Samstag, 30. Juni 2012
Jetzt ist Zeit
Stürmisches Frühstück: Mit Yvonne im Café Vreiheit.
Kunstausstellung von Paloma Vargas
Weis und Rosemarie Trockel im
Museum Morsbroich in Leverkusen.
Köln-Kalk. Sehr heimwehlastig.
Fotosession mit Haozi und Yannick.
Schwerin: Bei Christoph und Joana.
In ländlicheren Gefilden: Bei Oma und Opa.
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Flitterwochen
Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...
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Es ist schwer einzuschätzen wie es auf anderen Hochzeiten so hinter den Kulissen zu sich geht. Bei uns war es auf jeden Fall ziemli...
