Montag, 13. Juni 2011

Hitzewelle

Finnland mal von ganz anderer Seite, und zwar hochsommerlich. Neulich war es sogar so heiß, dass es mir als recht zaghafter Eisgenießer sehr nach einem früchteüberladenen Joghurt-Eisbecher und gelüstete. Allerdings ist das hießige Eisangebot nicht das weitreichendste und die Bezeichnung Eisdiele hat in Finnland irgendwie keine Bedeutung. Recht minimalistische Eisstandboxen sind hier zu Lande der Standard. Eine Kugel kostet übrigens um die drei Euro, was mich erst etwas schockierte. Als ich dann eine Waffel mit mega großem Eisbatzen in der Hand hielt, wusste ich den Preis doch etwas mehr zu schätzen. Trotzdem hab ich die kleine Version lieber. Da kann ich die ganze Sache viel besser auf meinen momentanen Eis-Jieper abstimmen. Und ich kann mehr Geschmackssorten mixen bzw. ausprobieren.
Ziemlich witzig ist, dass die Finnen neben ihrem extremen Kaffekonsum auch Eis in Mengen verdrücken. Selbst im Winter sieht man Familien, Pärchen und einsame Streiter sehr häufig durch die Einkaufszentren mit Schleckeis in der Hand herumschlendern. Schnee und Glatteis vor der Haustür sind denen wohl noch nicht genug. Das versteh mal einer.

Eisdiele auf Finnisch.

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