"Juhannus" (Mittsommer) ist eigentlich das Fest, welches man in Finnland im Sommerhäuschen in Familie oder mit Freunden verbringt. Im Prinzip hat auch jeder ein so genanntes "Mökki". Und sollte dies nicht der Fall sein, findet sich mit Sicherheit irgendjemand mit Sommerhaus, der großzügig dorthin einlädt. Dort wird dann sauniert, gebadet und viel getrunken. Karri und ich machten es dieses Jahr etwas anders. Wir sind nach Helsinki, rauf aufs Touri-Boot und durch das Archipilago von Helsinki geschippert. Später aßen wir zum Mittag im alten Seemanns-Restaurant "Salve" und machten es uns auf der Terasse der südamerikanischen "Llamas-Bar" in Punavuori gemütlich. Durch Helsinki ziehen ist also am Mittsommerfest auch ganz nett. Die Stadt gehörte nämlich gefühlt uns. Und das Wetter machte uns auch keinen Strich durch die Rechnung, was an Juhannuns nicht so selbstverständlich ist. Möchte man dem Volksmund glauben schenken, kommt das wohl nur alle sechs Jahre vor. Da haben wir Glück und einen schönen Tag gehabt.
Die Inseln vor Helsinki.
Salzgurken, Smetana und Honig im "Salve".
Maisbier im "Llamas".
Kunst auf die Augen...
...und Sonne satt auf die Geranienhaut.
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