Sonntag, 1. September 2013

Japan

Den Auftakt unseres diesjährigen Sommerurlaubs verbrachten Karri und ich in Japan. Ein langgehegter Traum, denn wir liebäugelten schon länger damit dorthin zu reisen. Nun hat es endlich geklappt, und ich muss sagen, ich habe mich selten so wohl gefühlt in einem anderen Land. Normalerweise überfällt mich nach einer Weile das Bedürfnis nach den gewohnten Dingen und vor allem im eigenen Bett zu schlafen. Diesmal nicht ein bisschen, und dass obwohl ich eigentlich nicht unbedingt ein Hitzemensch bin, und uns dort der heißeste Sommer seit 60 Jahren über zwei Wochen lang pausenlos schwitzen ließ. 
Als eines der ersten Dinge fiel mir die unheimliche Hingabe auf, mit der sich die Einheimischen all ihren Tätigkeiten zuwenden. Und das scheinbar mit jedem Atemzug, nur um das Bestmögliche zu erreichen. Sei es eine Mutter, die ihre Söhne im Flugzeug ruhig, aber bestimmt zurechtweißt oder ein Restaurantkellner, der jeden seiner Gäste mit der gleichen Aufmerksamkeit und Präzision bewirtet. Das habe ich so noch nie erlebt.
Außerdem begeisterte mich die japanische Küche sehr, und ich hatte keine großen Probleme ohne europäische Produkte, wie Brot oder Käse zu leben. Eine Schüssel mit Reis und Uni (Seeigel), frisches Thunfisch Sashimi oder eine heiße Udon-Nudelsuppe mit Mochi (Reiskuchen) waren nur einige gute Gründe dafür. Es ist einfach eine komplett andere Esswelt, der ich mich kulinarisch kompromisslos hingeben kann - ganz im japanischen Sinne.
Eine Sache ist mir allerdings erst im Nachhinein so richtig bewusst geworden: die stets vorhandene Sicherheit, die einen in Japan umgibt. Man braucht sich wenig Sorgen darüber zu machen als Reisender abgezockt zu werden oder muss nicht ständig das noch vollständige Vorhandensein seiner Handtasche kontrollieren. Es ist einfach nicht nötig. Die Japaner sind z.B. berühmt für ihre täglichen Nickerchen in der Metro, bei denen sie mit der Tasche auf dem Schoß und dem Handy in der Hand einfach einschlafen. Jeder Taschendieb könnte ihnen mühelos alle Habseligkeiten abnehmen, aber dem ist nicht so. Das bedeutet eine unglaubliche Freiheit, die man sonst in vielen Teilen der Welt nicht genießen kann.

Osaka.

Izakaya-Hopping bis in die Morgenstunden.

Die Osaka Burg.

Sieht fast wie Köln aus.

Kushikatsu.

Shinsekai in Osaka.

Mit Reiko in Kyoto.

Spezialität aus Kyoto: Eingelegtes Gemüse.

Unsere liebste Bar in Osaka: Tako Tako King.

Kampai!

Kinkaku-ji - der goldene Tempel.

Fushimi Inari-taisha - der Inari-Schrein.

Kunst in Sapporo.

Himmlisches Frühstück im örtlichen Fischmarkt.

Blick über Sapporo.

Otaru.

Ein Sushimaster ganz zu unseren Diensten.

Ramen.

Tokyo.

Die Stadt bei Nacht. 

Spaziergang im Park.

Schirme gegen die gleißende Sonne.

Unterwegs mit Tsubasa und Kenta.

Kento und Erika - Ich mag die beiden einfach.

Algen und Thunfisch Sashimi.

Skytree, wir kommen.

Byebye Japan.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...