Den Herbsturlaub im Oktober gingen wir ohne große Vorplanung an. Sonst ist Karri jedesmal intensivst damit Beschäftigt unsere gemeinsame freie Zeit allein mit Reisen zu verplanen. Diesmal ergab sich allerdings alles sehr spontan. Was mich sehr freute, denn zu viel Planung in der Ferienzeit überfordert mich eher, als das es mich glücklich macht. Ich bin schließlich keine zwanzig mehr und arbeite volltags mit Kindern. Entschuldigung, aber da bin ich für ruhige Leerzeiten immer zu haben.
Eine Wanderung im Naturreservat Nuuksio, Schlendern über den Heringsmarkt in Helsinki und der Tagesausflug nach Lahti waren nur einige spontane Ausflüge, die auch ohne viel Vorbereitungen auskamen. Vorher gebucht hatten wir jedoch die kurze Reise nach Riga. Eine wunderschöne Stadt, die uns einfach nur bezauberte, und trotz Dauernieselregen in den schönsten Herbstfarben leuchtete. Wir merkten Riga kaum Ostblockattitüden an, was im Anbetracht der sowjetischen Vergangenheit fast ein wahres Wunder ist. So erlebten wir eine kulturelle Künstler-, Dichter- und Denkerstadt. Einen Ort zum Flanieren und Sich-Verlieren. Eine Sadt mit viel Ruhe und Gelassenheit. Genau wie ich es mag. Nun gut, ich sehe es ein. Urlaubsplanung kann doch sehr sinnvoll sein.
Nuuksio.
Heringsmarkt.
Geräucherter Hering auf Inselbrot.
In diesem Jahr mit mehr vor Anker liegendem
Schiffaufgebot.
Lahti.
Skispringanlage in der Ferne.
Am "Vesijärvi" (Wassersee).
Das Sibelius-Konzerthaus.
Kurztrip nach Riga.
Der Zentralmarkt.
In der Altstadt.
Im städtischen Park.
Doch gefunden: Ein Stück Sowjetstimmung.
Russische Spezialitäten.
Immer dem Schokoladenduft nach.
Im "Uzbekistana".
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