Montag, 21. Februar 2011

Walking on sunshine


Was habe ich diesen Winter in mein Herz geschlossen. Letzte Woche gab es jeden Tag Sonne satt und über -20 Grad. Hört sich verdammt kalt an. Ist es auch. Aber ich finde es ganz wunderbar.
Gestern machten wir unseren geliebten Sonntagsausflug. Irgendwie haben wir es uns angewöhnt am Sonntag was Nettes  zu unternehmen, wenn wir unter der Woche keine Zeit dazu finden, was ziemlich oft der Fall ist.
Diesmal sind wir zum "Eteläranta", dem Südwesthafen Helsinkis, wo das Meer von der Küste aus mehrere hundert Meter zugefroren war, so dass man darauf stundenlang herum spazieren konnte. Schön. Nur eine Sonnenbrille wäre nicht schlecht gewesen. Danach ging es mit dem Auto weiter in die Helsinki-Stadtteile Lautasaari und Munkkiniemi. Bei unserem letzten Halt machten wir es uns in dem kleinen Strandcafé "Torppanranta" gemütlich, in dem die Preise kräftig mit Seeblick gewürzt waren. Neben uns wurde angeregt über den nächsten Hauskauf in Nizza diskutiert. Anscheinend schlürfen dort sonst wohl eher die oberen Zehntausend ihren Kaffee. Na, man gönnt sich ja sonst nichts. Oder: Doch, wir gönnen es uns.


Tack så mycket

Noch völlig im Stockholmfieber sind wir erstmal zu Ikea gefahren, um herauszufinden, was die in ihrer Lebensmittelabteilung an schwedischen Gütern für uns lagern. Natürlich begnügten wir uns nicht nur mit Knäckebrot. Und so deckten wir uns mit Mandeltorte, schwedischem Fladenbrot und eingelegtem Hering ein, um uns am Abend neben selbst kreiertem Toast Skågen auch "Tunnbrödsrulle" (mit Würstchen, Kartoffelpüree, Salatblättern, Shrimpssalat, Ketchup und Senf gefüllter flacher Teigfladen) zu zaubern. Diese abstrus klingende Rolle gibt es in Stockholm an fast jedem Schnellimbiss und ist unglaublich lecker. Ich sage nur: Jättebrå!


Sonntag, 13. Februar 2011

Nachbargefilde

Frisch eingeschifft, sind Karri und ich zurück von einem Kurztrip nach Stockholm.
Nicht minder verschneit und verfroren, erwartete uns die Stadt am Freitag mit ein paar unangenehmen Überraschungen. Unser Hinflug hatte über eine Stunde Verspätung, dann fuhr kein Zug vom Flughafen, die Busse waren dementsprechend heillos überfüllt, so dass wir uns hoffnungsvoll in der Taxischlange wieder fanden. Wir arrangierten uns glücklicherweise recht schnell mit zwei vor uns wartenden Profi-Fechtern aus England, die auf dem Weg zu einem Tunier in Nordschweden waren, ein gemeinsames Taxi zu nehmen. Überhaupt ein Taxi zu bekommen, war eine Aufgabe für sich. Lange kam überhaupt kein Auto vorbei. Und wenn doch, wollten die meisten nicht nach Stockholm fahren. Was für ein Taxisystem. Die hatten wohl nicht wirklich vor etwas Geld zu verdienen. Und die Schlange war lang. Zu unserer Überraschung übernahmen unsere beiden Mitfahrer die gesamten Taxikosten und setzen uns direkt vor die Eingangstür unseres Hotels ab. Meine persönlichen Helden des Abends.
Am nächsten Tag waren uns nur ein paar Stunden in Stockholm vergönnt bevor es mit der Fähre wieder Richtung Helsinki gehen sollte. Und obwohl wir, dank der fleißigen Sonne, schon vor um 8 Uhr aus dem Bett fielen, hatten wir nicht so viel Zeit wie gedacht. Nach einem wunderbar ausgiebigen Frühstück, schlenderten wir durch die gemütliche Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Lädchen, Eckchen und Cafés. Leider konnten wir nirgends länger verweilen. Aber trotz Zeitdruck mussten schnell noch ein paar schwedische Bierchen zum Mitnehmen gekauft werden. Der Finne nutzt ja bekanntlich jede Gelegenheit außer Landes, um an Mitbringsel-Alkohol zu kommen. Auch wenn es nicht unbedingt billiger ist.

Montag, 7. Februar 2011

Wochenendausklang


Heute fuhren wir seit Langem einmal wieder Ski-Langlauf. In Finnland gibt es dazu bei ausreichend Schnee überall kleine Strecken mit vorbereiteten Skispuren. Aber das beste kam danach: in der Sauna schwitzen und die Füße zwischendurch in den Schnee stecken.

Freitag, 4. Februar 2011

Neujahr auf Chinesisch


Das chinesische Neujahrsfest wurde auch in Helsinki mit Feuerwerk und einem kleinen Markt gefeiert. Das mussten wir uns ansehen.

Samstag, 29. Januar 2011

Alles neu

Mein Arbeitstisch ist endlich fertig aufgebaut und eingerichtet. Ein kleines, aber feines Eckchen. 


Eiswoche

Im Kindergarten stand in dieser Woche alles unter dem Motto "Eis und was man damit alles machen kann". Wir malten mit gefärbten Eiswürfeln, bauten ein kleines Häuschen aus selbst gemachten Eisklötzen und stellten Eisschmuck her. 


Mittwoch, 26. Januar 2011

Blauer Himmel

Die sonnigen Wintertage lerne ich mittlerweile ganz besonders zu schätzen. Denn oft lässt sich die Sonne wochenlang nicht sehen, was doch sehr auf das Gemüt schlagen kann.


Auf dem  Weg nach Hause.

Dienstag, 18. Januar 2011

Waldwoche

Was für ein Wetter. Seit zwei Wochen geht es ständig auf und ab mit den Temperaturen. Von -15 bis um die 0 Grad. Und bei den ganzen herum liegenden Schneemassen, heißt das, man darf stets auf alles gefasst sein. Steckenbleiben in halbgefrorenem Schneematsch. Hinschlagen auf extrem glatten Gehwegen. Eine Schmutzwasserdusche frei Haus von zu schnell vorbeifahrenden Bussen. Erfasst werden von dahin schmelzenden Eismassen, die ganz plötzlich von den Dächern platschen. Bloß gut, dass ich mir - wenn auch zwangsweise, denn den alten ging nach zwei Tagen schlichtweg die Sohle abhanden - neue Winterschuhe mit Gore-Tex besorgt habe, die mir in fast allen dieser möglichen Situationen hilfreich sein sollten. Finnischer Winter ist definitiv eine Herausforderung an meinen Kleiderschrank.
Und mitten in diesem Wetterchen ist unsere Waldwoche im Kindergarten gestartet, in der wir jeden Vormittag in einem nahegelegenen Wäldchen verbringen, um dort Eichhörnchen zu beobachten,  Schneeballschlachten oder Waldmusik zu machen und im Schnee zu Malen, was bei jedem Winterwetter Spaß macht.    


Donnerstag, 6. Januar 2011

Picknick mit Plastikfrüchtchen



Die Arbeit mit den Kleinen im Kindergarten macht mir immer noch Spaß und bietet viel Abwechslung. So gibt es mitten im Winter auch schon Mal einen ganzen Vormittag lang Früchte-Picknick.

Sonntag, 2. Januar 2011

Silvester zu Hause

Unseren Silvesterabend verbrachten wir in kleiner Runde bei uns zu Hause: Karri, sein Freund Jussi und ich. Und um dem Anlass etwas mehr Glanz zu verleihen, zerlegte jeder von uns in Schlips und Bilderbogen einen Hummer und schlürfte dazu (nicht nur) Champanger. Königlich köstlich. Beim Raketenanstecken auf dem Hinterhof trafen wir dann auf unsere bis dahin unbekannten Nachbarn, die wir spontan einluden mit uns die Übertragung des unglaublichen Neujahrsduets von David Hasselhoff und Paul Potts am Brandenburger Tor an zu schauen. Nicht ganz so königlich, aber lustig. 


Und das gab es zum Hummer dazu:
Avocado-Kartoffel-Salat

Zutaten

1/2 kleine Zwiebel
Saft von 2 Mandarinen
3 Esslöffel Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Zucker
Muskatnuss
Haselnusskerne
3 Esslöffel Speiseöl
3 Esslöffel Olivenöl
5 mittelgroße Kartoffeln
1 nicht zu weiche Avocado
2 handvoll Rucola

Zubereitung

1. Die Zwiebel abziehen, fein würfeln. Die Mandarinen auspressen. Zusammen mit dem Zitronensaft, den Zwiebelwürfeln, Salz, Zucker, Pfeffer und Muskatnuss in eine Schüssel geben und verrühren. Das Speise- und Olivenöl darunter schlagen. 3-4 Haselnusskerne grob hacken und zum Dressing dazu geben.

2. Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und gar kochen. Noch heiß mit dem Dressing mischen und ca. 1 Stunde ziehen lassen.

3. Rucola waschen und trocken schütteln. Avocado vierteln, schälen und in Scheiben schneiden. Beides mit dem Kartoffelsalat vermengen, und wenn nötig nochmals abschmecken. 

Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...