Mittwoch, 30. März 2011
Es war einmal im Wald
Wieder ein Tag im Wald mit meinen Zwergen. Und, ja, es liegt zur Freude der Kinder immer noch Schnee.
Samstag, 26. März 2011
Wochenendfieber
Die letzte Woche war im Großen und Ganzen eine für den Eimer, denn neben Arbeit, Essen und Schlafen ging bei mir nicht mehr viel. Seit fast zwei Wochen schleppe ich mich nun schon halbkrank bis krank, doch pflichtbewusst in den Kindergarten, da wir derzeit sowieso schon unterbesetzt sind, so dass ich am Freitag ziemlich kaputt zur Tür herein torkelte. Nun darf ich das Wochenende nutzen, um etwas Krankenpflege zu betreiben.
Dienstag, 22. März 2011
Tröpfchen für Tröpfchen
Ab und zu bekommt der Frühling jetzt doch schon lange Beine. Es krachte, ploppte und tropfte heute kräftig vom Dach. Bis aber alles grün wird und der ganze Restschnee weg ist, dauert es wohl noch bis Anfang Mai. Deshalb soll es auf dem Küchentisch mit einem kleinen Gärtnerversuch wenigstens ein bisschen Frühling werden. Kräuter, Zitronen-, Avocado- und Paprikakerne versuchen nun ihr Glück. Wobei sie es wahrlich nicht einfach haben, die Kleinen. Denn unsere Wohnungsfenster sind fast ausschließlich nach Nordosten gerichtet. Aber wir werden sehen.
Sonntag, 20. März 2011
Happy Birthday, Karri!
Frühstück mit Sachertorte.
Belgische Muscheln.
Mittwoch, 16. März 2011
Winterzwischenfrühling
Fürs Erste hat es sich ausgefrühstückt, denn ich vertrete seit einigen Wochen auf unbestimmte Zeit eine kranke Kollegin, und bin nun den ganzen Tag im Kindergarten. Zum einen ist das schön, da ich den kompletten Tagesablauf der Kinder mitbekomme und natürlich mehr verdiene. Andererseits merke ich, dass mir meine bisher sehr geschätzten freien Stunden doch fehlen. Viel schaffe ich gerade nicht nebenbei. Zumindest nicht, wenn der Abwasch sich türmt, der Kühlschrank leer ist oder andere Muss-Aktivitäten dieser Art anstehen.
Glücklicherweise kommt mir mittlerweile der Frühling etwas entgegen und lässt die Sonne länger scheinen. Da steht es sich leichter auf, und ich habe nicht schon am Spätnachmittag das Gefühl gleich ins Bett fallen zu wollen. Mehr hat das Frühlingswetter zwar noch nicht zu bieten, aber immerhin. Der Restschnee ist eigentlich nur noch eine schmutzige und spiegelglatte Eislandschaft. Und sofern es in die Plusgrade geht, darf man erneut durch Riesenpfützen und Matsche waten. Eine gute Gelegenheit, um die Gummistiefel auszupacken. Oder wie in meinem Fall, sich endlich welche anzuschaffen.
Ich verstehe auch langsam, warum in Finnland das Wetter ein so beliebtes Gesprächsthema ist. Man ist schlicht und einfach ständig damit konfrontiert, ob man es möchte oder nicht. Jeden Morgen stellt sich die wichtige Frage, was wohl die angemessenste Kleidung ist, aufs Neue. Und so regelmäßig wie hier studierte ich wohl noch nie das Außenthermometer.
Aber noch kurz zu den letzten Wochenendaktivitäten: Vor einer Woche besuchten wir das kleine, beschauliche Örtchen Hämeenlinna. Hier wurde der berühmteste finnische Komponist Jean Sibelius geboren. In sein Geburtshaus und heutiges Museum schafften wir es leider nicht. Dafür schauten wir uns die mittelalterliche Burg und das ehemalige Gefängnis an. Außerdem machten wir einen Bummel durch die Innenstadt. Die hat für Finnland recht ungewöhnlich viele historische Steinhäuser, was gleich eine ganz andere Atmospähre verleiht.
Glücklicherweise kommt mir mittlerweile der Frühling etwas entgegen und lässt die Sonne länger scheinen. Da steht es sich leichter auf, und ich habe nicht schon am Spätnachmittag das Gefühl gleich ins Bett fallen zu wollen. Mehr hat das Frühlingswetter zwar noch nicht zu bieten, aber immerhin. Der Restschnee ist eigentlich nur noch eine schmutzige und spiegelglatte Eislandschaft. Und sofern es in die Plusgrade geht, darf man erneut durch Riesenpfützen und Matsche waten. Eine gute Gelegenheit, um die Gummistiefel auszupacken. Oder wie in meinem Fall, sich endlich welche anzuschaffen.
Ich verstehe auch langsam, warum in Finnland das Wetter ein so beliebtes Gesprächsthema ist. Man ist schlicht und einfach ständig damit konfrontiert, ob man es möchte oder nicht. Jeden Morgen stellt sich die wichtige Frage, was wohl die angemessenste Kleidung ist, aufs Neue. Und so regelmäßig wie hier studierte ich wohl noch nie das Außenthermometer.
Aber noch kurz zu den letzten Wochenendaktivitäten: Vor einer Woche besuchten wir das kleine, beschauliche Örtchen Hämeenlinna. Hier wurde der berühmteste finnische Komponist Jean Sibelius geboren. In sein Geburtshaus und heutiges Museum schafften wir es leider nicht. Dafür schauten wir uns die mittelalterliche Burg und das ehemalige Gefängnis an. Außerdem machten wir einen Bummel durch die Innenstadt. Die hat für Finnland recht ungewöhnlich viele historische Steinhäuser, was gleich eine ganz andere Atmospähre verleiht.
Hämeenlinna-Burg.
Im Gefängnismuseum.
Eine Kirche in der Innenstadt.
Und natürlich wurde "Laskiainen" (Fastnacht) gefeiert. Die Finnen tun das wie (fast) immer ohne großes Brimborium, aber mit still gehisster Flagge und traditionellem Rodeln gehen oder "Napakelkka" fahren. Der Napakelkka ist ein Holzschlitten mit einem daran befestigten, langen Balken, der widerum fixiert ist, so dass man immer im Kreis gedreht werden kann. Zufällig entdeckten wir einen kleinen Bauernhof, auf dem für Kinder ein kleiner Schneehügel zum Rodeln und ein Napakelkka aufgebaut waren. Außerdem konnte man dort seine eigens mitgebrachten Würstchen grillen oder das typische Laskiais-Essen am Kiosk bestellen: "Hernekeitto" - zu deusch Erbsensuppe - und "Laskiaspulla", ein mit Sahne und Marmelade gefülltes süßes Brötchen. Ich muss an dieser Stelle vermerken, dass ich Erbsensuppe offiziell seit einer eher unschönen Kindergartenepisode während meiner eigenen Kindheit nicht mehr anrühre. Die finnische Version mit Schinken, Zwiebeln und Senf ist aber durchaus ohne Nasezuhalten zu genießen. Wir haben auf beides in der klirrenden Kälte auf dem Hof verzichtet und dann später zu Hause alles selbst gemacht.
Ein Napakelkka.
Finnische Erbsensuppe.
Laskiaspulla.
Dienstag, 22. Februar 2011
Gemütlich frühstücken
Darf ich mir unter der Woche öfter erlauben, zumindest wenn ich Spätschicht habe, die erst um 12 Uhr anfängt.
Montag, 21. Februar 2011
Walking on sunshine
Was habe ich diesen Winter in mein Herz geschlossen. Letzte Woche gab es jeden Tag Sonne satt und über -20 Grad. Hört sich verdammt kalt an. Ist es auch. Aber ich finde es ganz wunderbar.
Gestern machten wir unseren geliebten Sonntagsausflug. Irgendwie haben wir es uns angewöhnt am Sonntag was Nettes zu unternehmen, wenn wir unter der Woche keine Zeit dazu finden, was ziemlich oft der Fall ist.
Diesmal sind wir zum "Eteläranta", dem Südwesthafen Helsinkis, wo das Meer von der Küste aus mehrere hundert Meter zugefroren war, so dass man darauf stundenlang herum spazieren konnte. Schön. Nur eine Sonnenbrille wäre nicht schlecht gewesen. Danach ging es mit dem Auto weiter in die Helsinki-Stadtteile Lautasaari und Munkkiniemi. Bei unserem letzten Halt machten wir es uns in dem kleinen Strandcafé "Torppanranta" gemütlich, in dem die Preise kräftig mit Seeblick gewürzt waren. Neben uns wurde angeregt über den nächsten Hauskauf in Nizza diskutiert. Anscheinend schlürfen dort sonst wohl eher die oberen Zehntausend ihren Kaffee. Na, man gönnt sich ja sonst nichts. Oder: Doch, wir gönnen es uns.
Tack så mycket
Noch völlig im Stockholmfieber sind wir erstmal zu Ikea gefahren, um herauszufinden, was die in ihrer Lebensmittelabteilung an schwedischen Gütern für uns lagern. Natürlich begnügten wir uns nicht nur mit Knäckebrot. Und so deckten wir uns mit Mandeltorte, schwedischem Fladenbrot und eingelegtem Hering ein, um uns am Abend neben selbst kreiertem Toast Skågen auch "Tunnbrödsrulle" (mit Würstchen, Kartoffelpüree, Salatblättern, Shrimpssalat, Ketchup und Senf gefüllter flacher Teigfladen) zu zaubern. Diese abstrus klingende Rolle gibt es in Stockholm an fast jedem Schnellimbiss und ist unglaublich lecker. Ich sage nur: Jättebrå!
Sonntag, 13. Februar 2011
Nachbargefilde
Frisch eingeschifft, sind Karri und ich zurück von einem Kurztrip nach Stockholm.
Nicht minder verschneit und verfroren, erwartete uns die Stadt am Freitag mit ein paar unangenehmen Überraschungen. Unser Hinflug hatte über eine Stunde Verspätung, dann fuhr kein Zug vom Flughafen, die Busse waren dementsprechend heillos überfüllt, so dass wir uns hoffnungsvoll in der Taxischlange wieder fanden. Wir arrangierten uns glücklicherweise recht schnell mit zwei vor uns wartenden Profi-Fechtern aus England, die auf dem Weg zu einem Tunier in Nordschweden waren, ein gemeinsames Taxi zu nehmen. Überhaupt ein Taxi zu bekommen, war eine Aufgabe für sich. Lange kam überhaupt kein Auto vorbei. Und wenn doch, wollten die meisten nicht nach Stockholm fahren. Was für ein Taxisystem. Die hatten wohl nicht wirklich vor etwas Geld zu verdienen. Und die Schlange war lang. Zu unserer Überraschung übernahmen unsere beiden Mitfahrer die gesamten Taxikosten und setzen uns direkt vor die Eingangstür unseres Hotels ab. Meine persönlichen Helden des Abends.
Am nächsten Tag waren uns nur ein paar Stunden in Stockholm vergönnt bevor es mit der Fähre wieder Richtung Helsinki gehen sollte. Und obwohl wir, dank der fleißigen Sonne, schon vor um 8 Uhr aus dem Bett fielen, hatten wir nicht so viel Zeit wie gedacht. Nach einem wunderbar ausgiebigen Frühstück, schlenderten wir durch die gemütliche Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Lädchen, Eckchen und Cafés. Leider konnten wir nirgends länger verweilen. Aber trotz Zeitdruck mussten schnell noch ein paar schwedische Bierchen zum Mitnehmen gekauft werden. Der Finne nutzt ja bekanntlich jede Gelegenheit außer Landes, um an Mitbringsel-Alkohol zu kommen. Auch wenn es nicht unbedingt billiger ist.
Montag, 7. Februar 2011
Wochenendausklang
Heute fuhren wir seit Langem einmal wieder Ski-Langlauf. In Finnland gibt es dazu bei ausreichend Schnee überall kleine Strecken mit vorbereiteten Skispuren. Aber das beste kam danach: in der Sauna schwitzen und die Füße zwischendurch in den Schnee stecken.
Freitag, 4. Februar 2011
Neujahr auf Chinesisch
Das chinesische Neujahrsfest wurde auch in Helsinki mit Feuerwerk und einem kleinen Markt gefeiert. Das mussten wir uns ansehen.
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Flitterwochen
Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...
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Es ist schwer einzuschätzen wie es auf anderen Hochzeiten so hinter den Kulissen zu sich geht. Bei uns war es auf jeden Fall ziemli...
