Freitag, 16. Januar 2015

Und ich düse im Sauseschritt

Wirklich zur Ruhe gekommen bin ich nicht in den Ferien. Und darüber hinaus haben mich einige Hiobsbotschaften innerhalb der Familie emotional etwas aufgewühlt. Trotzdem oder gerade deswegen war es schön im Familienkreis die Festtage zu verbringen. Dabei fiel mir einmal wieder auf, dass ich viel zu selten und dann oft zu kurz in meine alte Heimat komme. Das muss sich ändern. Unsere anschließende Turbo-Reise durch Deutschland hat dann irgendwie meine Kräfte um ein Weites überschritten und fast meine Nerven gesprengt. Aber was sollte ich tun, wenn der Freund es sich steif und fest in den Kopf gesetzt hatte mit dem Auto durch so ziemlich alle Bundesländer zu heizen. So waren wir u.a. in Köln, Bonn, Koblenz, Trier, Heidelberg, Essingen, Regensburg, Leipzig, Lutherstadt Wittenberg, Berlin und Hamburg. Und das alles in sechs Tagen mit unverhofftem Wintereinbruch und dementsprechenden Komplikationen auf den deutschen Straßen sowie Autobahnen. Es war durchaus auch schön, jedoch für mich der denkbar schlechteste Zeitpunkt für eine derartige Reise. Für den lieben Freund gab es im Zuge dessen die lehrreiche Erfahrung, dass Deutschland doch um ein Weites größer ist als gedacht. Und für mich, dass ich definitiv meine Auszeiten brauche. Somit kam ich völlig unausgeruht aus dem Urlaub. Die Quittung des ganzen Trubels gab es letztendlich am Dienstag als einmal wieder ein fieser Halsinfekt meine Stimme lahmlegte. Ich durfte und darf nicht sprechen, und so habe ich jetzt zumindest für eine Weile meine ganz persönliche absolute Ruhe.

Im Miniaturwunderland Hamburg.

Darf ich vorstellen: Die Weihnachtsgans.

Verregnetes Köln.

Das Deutsche Eck in Koblenz.

Immer an der Mosel entlang.

Das Porta Nigra in Trier.

Blick auf das beschauliche Heidelberg.

Abendspaziergang in Essingen.

In Regensburg: Dom, Wurst und Bier.


Leipzig kulinarisch und bei Nacht.

Kurzer Zwischenstopp: Lutherstadt Wittenberg.

Prosit Neujahr vom Berliner 
Weihnachtsmarkt.

Neujahrsspaziergang durch den Schloßpark 
in Potsdam.

Endstation Hamburg.

Freitag, 19. Dezember 2014

Weihnachten ist nicht mehr weit

Puh. Geschafft. Kann ich nur sagen. Ich bin komplett ausgepowert, denn während der letzten Wochen war ich zusammen mit meinen Kollegen im Kindergarten ununterbrochen am rotieren. Die Adventszeit war unglaublich voll mit Aktionen, die viel Vorbereitung und unzählige Überstunden erforderderten. Was einerseits schön ist, weil wir wirklich tolle Sachen organisiert haben, andererseits aber nun seinen Tribut fordert. Na, wenigstens ist seit eben die Weihnachtspost in Sack und Tüten. Es wird schon werden... In zwei Tagen werden wir zu meiner Familie aufbrechen. Es fällt uns dieses Mal auch nicht wirklich schwer Finnland zu verlassen. Bei den permanenten Stürmen, die hier seit Tagen ums Haus flattern, und wohlgemerkt überhaupt gar keinem Schnee, können wir Weihnachten doch gut und gerne in Deutschland verbringen. Bevor es allerdings zu meinen Eltern geht, verweilen wir noch zwei Tage in Hamburg, um den geschwächten Weihnachtsgefühlen wieder etwas Leben einzuhauchen. Mit Glühweindämpfen auf dem Weihnachtsmarkt inhalieren und gebrannte Mandeln knabbern, dürften wohl als Akutbehandlungmaßnahmen ausreichen.

Sonntag, 9. November 2014

Hotpot Helsinki

Nach unserem ersten Hotpot im September mit Yannick und Haozi sind wir irgendwie daran hängen geblieben. Obwohl Haozi den zwei einzigen sichuanorientierten Restaurants in Helsinki nicht so ganz über den Weg traute, trauten wir uns dort Hotpot zu probieren. Beide Erfahrungen waren ziemlich gut, wenn ich das aus meiner völlig unprofessionellen Perspektive heraus sagen darf. Im "Peninsula 1899" durften wir sogar einige Gerichte off the menu probieren, weil wir ins Gespräch mit der Managerin kamen und ihr versicherten, dass wir Interesse daran hätten. 

 Hotpot im "Mei Lin"

Hotpot-Schlemmen mit Antti und Karri im 
Leckere Sichuan-Klösse in Chili-Öl.

Sonntag, 2. November 2014

Herbstferien

Den Herbsturlaub im Oktober gingen wir ohne große Vorplanung an. Sonst ist Karri jedesmal intensivst damit Beschäftigt unsere gemeinsame freie Zeit allein mit Reisen zu verplanen. Diesmal ergab sich allerdings alles sehr spontan. Was mich sehr freute, denn zu viel Planung in der Ferienzeit überfordert mich eher, als das es mich glücklich macht. Ich bin schließlich keine zwanzig mehr und arbeite volltags mit Kindern. Entschuldigung, aber da bin ich für ruhige Leerzeiten immer zu haben.
Eine Wanderung im Naturreservat Nuuksio, Schlendern über den Heringsmarkt in Helsinki und der Tagesausflug nach Lahti waren nur einige spontane Ausflüge, die auch ohne viel Vorbereitungen auskamen. Vorher gebucht hatten wir jedoch die kurze Reise nach Riga. Eine wunderschöne Stadt, die uns einfach nur bezauberte, und trotz Dauernieselregen in den schönsten Herbstfarben leuchtete. Wir merkten Riga kaum Ostblockattitüden an, was im Anbetracht der sowjetischen Vergangenheit fast ein wahres Wunder ist. So erlebten wir eine kulturelle Künstler-, Dichter- und Denkerstadt. Einen Ort zum Flanieren und Sich-Verlieren. Eine Sadt mit viel Ruhe und Gelassenheit. Genau wie ich es mag. Nun gut, ich sehe es ein. Urlaubsplanung kann doch sehr sinnvoll sein.


Nuuksio.



Heringsmarkt.

Geräucherter Hering auf Inselbrot.

In diesem Jahr mit mehr vor Anker liegendem 
Schiffaufgebot.


Lahti.

Skispringanlage in der Ferne.

Am "Vesijärvi" (Wassersee).

Das Sibelius-Konzerthaus.


Kurztrip nach Riga.

Der Zentralmarkt.

In der Altstadt.

Im städtischen Park.

Black Balsam im "Black Magic".

Doch gefunden: Ein Stück Sowjetstimmung.

Russische Spezialitäten.


Art Nouveau Bezirk.

Immer dem Schokoladenduft nach.


Flitterwochen

Erholen konnten wir uns wunderbar im Süden Deutschlands. Erst verweilten wir im beschaulichen Baden-Baden, und anschlie ß end verbracht...