Meinen Geburtstag verbrachte ich ganz entspannt zusammen mit Karri. Da wir am Vorabend mit Freunden reinfeierten, haben wir zunächst Mal lange ausgeschlafen. Später waren wir dann auf einem ziemlich großen Bauernmarkt in Vantaa. Dort gab es viele typisch finnische Leckereien zu probieren. Nach einem "Lettu" (Pfannkuchen) mit Erdbeermarmelade und Schlagsahne waren wir allerdings so pappsatt, so dass wir nur noch ein paar Sachen zum Mitnehmen kauften. Darunter "Karjalanpiirakka" (Karelische Piroggen), die in einem Bus gebacken wurden, und "Lakritsi" (Lakritz).
Karelische Piroggen bestehen übrigens aus einer Roggenmehl-Teighülle, die mit leicht gesalzenem Milchreis gefüllt ist. Klingt komisch, schmeckt aber erstaunlich gut. Das Gebäck kommt ursprünglich aus "Karjala" (Finnisch-Karelien), ist allerdings in ganz Finnland beliebt. Am besten isst man die Piroggen warm und natürlich mit etwas Butter. Aber das wirklich Kuriose an der Karjalanpiirakka ist, dass es mit fast jedem Belag schmeckt. Und ich habe da so Einiges ausprobiert.
Mh, Pfanankuchen.
Karelische Piroggen.
Lakritz.
Am nächsten Tag öffnete in Helsinki noch ein anderer Markt seine Pforten: der alljährliche "Silakkamarkkinat" (Heringsmarkt). Auf dem Weg dorthin gingen wir zufällig an der Kunstausstellung "United Buddy Bears – The Art of Tolerance" am Dom vorbei. Die Bären selbst fand ich jetzt persönlich nicht so atemberaubend, aber sie erinnerten mich sehr an Berlin.
Auf dem Markt wurde an kleinen Buden selbstverständlich Hering in allen Variationen angeboten. Hering in Senfsoße, Hering in Knoblauchsoße, salziger Hering etc. Außerdem gab es das sogenannte "Saaristoleipä" zu kaufen, das aus der finnisch-schwedischen Inselregion Åland stammt. Neben dem Markt konnte man im Hafen alte Holzsegelschiffe und ein skurriles Schiffscafé besichtigen.
Kunst vor dem Dom.
Ein etwas verrückt ausstaffiertes Schiffscafé.
Heringsmarkt.
Am Kauppatori.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen